Trump besucht NBA-Finale – Fans testen erfolgreich die Lautstärkegrenze des Madison Square Garden

Trump besucht NBA-Finale – Fans testen erfolgreich die Lautstärkegrenze des Madison Square Garden

Veröffentlicht

Dienstag, 09.06.2026
von Red. TB

Donald Trump hat Geschichte geschrieben: Als erster amtierender US-Präsident besuchte er ein NBA-Finalspiel im Madison Square Garden. Die Zuschauer bedankten sich auf ihre ganz eigene Weise.

Während der Nationalhymne wurde Trump auf den Videowänden eingeblendet. Für einen kurzen Moment herrschte Einigkeit in der Arena: Alle schauten auf die Leinwand. Danach begann die übliche demokratische Meinungsäußerung – ein Teil jubelte, ein deutlich größerer Teil übte sich im olympischen Buh-Rufen.

Trump nahm das Ganze gewohnt gelassen zur Kenntnis, salutierte und lächelte. Vermutlich dachte er sich: „Immerhin reden sie über mich.“

Die Knicks-Spieler dürften erleichtert gewesen sein. Kaum verschwanden Trumps Bilder von der Videowand, wurde wieder ihnen zugejubelt. Ein ungewohntes Gefühl für Profisportler, die sonst im Mittelpunkt stehen.

Für den Präsidenten wurde derweil halb Manhattan in eine Hochsicherheitszone verwandelt. Tausende Polizisten, Secret-Service-Agenten, Straßensperren und Sicherheitskontrollen sorgten dafür, dass die Zuschauer fast den Eindruck bekommen konnten, das NBA-Finale finde zufällig während eines Staatsbesuchs statt.

Vor der Halle begrüßten einige New Yorker den Präsidenten ebenfalls herzlich – mit Schildern wie „Niemand will dich hier“ oder „Trump muss weg“. In New York gilt das offenbar bereits als Form höflicher Konversation.

Trump selbst erklärte zuvor, er sei seit Jahrzehnten Knicks-Fan. Die Knicks-Fans zeigten sich dafür dankbar und beantworteten die Liebeserklärung mit einem akustischen Feedback, das vermutlich noch in New Jersey messbar war.

NBA-Boss Adam Silver versuchte die Situation diplomatisch einzuordnen und erklärte, Sport solle Menschen verbinden. Das gelang tatsächlich: Für etwa zehn Sekunden waren sich Tausende Zuschauer völlig einig.

Besonders bemerkenswert war Trumps Sitzplatz: Hinter einer dicken Panzerglasscheibe, die auf drei Seiten Schutz bot. Kritiker behaupten, das sei eine Sicherheitsmaßnahme gewesen. Optimisten meinen, die Scheibe habe lediglich verhindern sollen, dass die Buhrufe direkt ins Wohnzimmer des Präsidenten ziehen.

Ob Trump auch Spiel 4 besucht, ist noch offen. Die Knicks-Fans bereiten vorsorglich schon einmal ihre Stimmbänder vor

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GabrielDouglas (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Dienstag, 09.06.2026

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